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PRESSEMITTEILUNG: 3-mal mehr Websitebesucher durch Rich Media Banner

Rich Media plus Video steigern die Besuche der Website um das Sechsfache

New York / Hamburg, 29. März 2012 – MediaMind Technologies Inc., einer der führenden unabhängigen Anbieter für integrierte Digital Advertising Solutions, veröffentlicht heute in der Studie „Rich Media – Werbung, die bewegt“ folgendes Ergebnis: Werbetreibende, die das Besucheraufkommen und den Umsatz auf ihrer Seite erhöhen möchten, sollten ihr Augenmerk auf auffallende Display-Werbemittel richten, die dynamisch und vielseitig sind.

Für die Studie wurden 24.000 Werbemittel mit über 12 Milliarden Impressions, die in Nordamerika ausgeliefert wurden, analysiert. Es wurde untersucht wie Rich Media und Standardbanner das Besucheraufkommen einer Website beeinflussen. Die Studie steht kostenlos zum Download in deutscher Sprache zur Verfügung: http://bit.ly/RichMediaMM

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 3-mal mehr Seitenaufrufe über Rich Media Banner, 6-mal mehr über Banner mit Videos

  • Direct Response: 4-mal mehr Seitenaufrufe nach Anklicken eines Rich Media Banner, 9-mal mehr für Banner mit Video

  • Markenbildung: fast doppelt so viele Websiteaufrufe durch ‚Nichtklicker‘ nach Kontakt mit einem Rich Media Banner

Die Untersuchung zeigt, dass eine viel größere Wahrscheinlichkeit besteht, dass User die Website eines werbetreibenden Unternehmens besuchen, um Informationen zu Produkten zu suchen oder eine Bestellung aufzugeben, wenn der Impuls von Rich-Media-Formaten ausging. Um den Mehrwert von Rich-Media-Anzeigen zu quantifizieren, wurde verglichen, wie viele Nutzer nach Kontakt mit einem Rich Media Banner, respektive mit einem Standardbanner, auf der Website des Werbers landeten.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Bereitschaft von Usern, die Website des Werbers aufzurufen 3-mal größer ist, wenn sie ein Rich Media Banner zuletzt sahen, im Vergleich zu Usern, die zuletzt ein Standardbanner gesehen haben. Banner, die zusätzlich Videos zeigen, steigern die Besucherzahl um das 6-fache im Vergleich zu Standardbannern. Rich-Media-Formate haben zudem ein größeres Potential, Nutzer dazu zu stimulieren, aktiv zu werden. Ein weiteres Ergebnis lautet: Nutzer zeigen eine 4-mal höhere Bereitschaft auf ein Banner zu klicken und die Website des Werbetreibenden zu besuchen, wenn sie ein Rich Media Banner gesehen haben, als wenn sie einem Standardbanner ausgesetzt waren. Die Bereitschaft aktiv zu werden ist 9-mal höher, wenn ein Video in das Rich Media Banner integriert wurde.

„Werbetreibende streben danach, den ROI ihres Marketingbudgets zu maximieren“, sagt Gal Trifon, General Manager von MediaMind und Chief Digital Officer der Muttergesellschaft DG. „Durch die Investition in dynamisch und vielseitige Rich Media Banner mit Video erreichen Werbetreibende, dass Verbraucher wertvolle Zeit mit ihrer Marke verbringen.”

 

Über MediaMind: MediaMind, ein Unternehmensbereich von DG (NASDAQ:DGIT), ist ein weltweit führender Anbieter für Digital Advertising Campaign Management Solutions für Werbeagenturen und werbetreibende Unternehmen. MediaMind bietet Medien- und Kreativagenturen, Werbetreibenden und Publishern eine integrierte Plattform an, über die sie ihre Kampagnen in allen digitalen Medienkanälen verwalten und eine Vielzahl von Formaten ausliefern können, einschließlich Rich Media, In-Stream-Video, Display und Search. Über die MediaMind-Plattform werden für 11.000 Markenunternehmen Online-Kampagnen ausgeliefert. Dazu arbeitet MediaMind mit über 4.200 Media-Agenturen und Kreativ-Agenturen und über 11.500 Web-Publishern in 75 Ländern zusammen.

Mehr Informationen zu MediaMind erhalten Sie unter: www.MediaMind.com

Ansprechpartner für die Presse:

Pressekontakt Deutschland:

Talisman Kommunikation und Imagebildung
Heike Bedrich
Telefon: +49.89.189 795 46
Mobil: +49.171.543 21 69
E-Mail: heike.bedrich@talisman-pr.de

 

Internationaler Pressekontakt:

MediaMind
Lianne Schneider
Telefon: +972.9.776.0889
Mobil: +972.523.776844
lianne.schneider@MediaMind.com

 

Büro Deutschland:

MediaMind Technologies GmbH
Christoph Benning, Managing Director DACH
Großer Burstah 46-48
20457 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40521027-001
E-Mail: christoph.benning@mediamind.com

 

 

Welche Kennzahlen zählen in der Online-Video Werbung wirklich?

Die Vielfalt der Kennzahlen für die Messung von Online Videos Ads gleichen einem All-You-Can-Eat Buffet.  Wer solche Buffets kennt, weiß, dass zu viel Auswahl dazu führen kann, dass man mehr auf seinen Teller lädt, als man essen kann. Aber nicht jede Kennzahl ist gleich wichtig, und nur wenige sind tatsächlich entscheidend für die Leistungsmessung einer Kampagne.

In dem uns vorliegenden Bericht Measuring Video-Ads: Metrics für Brand Advertisers , wird eMarketer David Hallerman zitiert, der in einer Umfrage feststellte, dass Kunden, die Kennzahl für die  „Interaktion“ als die wichtigste Metrik für die Messung von Online Video betrachten.

Video Kennzahlen

Damit liegt die Mehrheit der befragten Kunden richtig;  Die Interaktion ist die wichtigste Kennzahl in der Messung von Online Videos. Die MediaMind Metrik Dwell Rate, die die Maus Roll-Over Aktivität betrachtet, die länger als eine Sekunde dauern, zeigt wie viele Nutzer tatsächlich von dem gezeigten Video Notiz nehmen. Sie stehen in direkter Verbindung zu den Brand Metrics . Die durchschnittliche Dauer, die Dwell Time, steht Äquivalent für die “Zeit”, diese wurde ebenfalls von den befragten Kunden zu den Top Drei Werten hinzugezählt.

Während fast alle Kennzahlen standardisiert in der Kampagnen-Management-Plattform zur Verfügung stehen, wird dennoch als die zweitwichtigste Metrik für die Erfolgsmessung von Online-Videos die “Steigerung der Markenbekanntheit” aufgeführt. Diesen Wert erhält man aber nur zu einem hohen Preis. Es gibt zwar keinen Zweifel daran, dass dies vielleicht die beste Methode ist, um Branding-Effekte des Videos zu ermitteln, dennoch  kann dieser Wert nur durch intensive Marktforschung gewonnen werden. Deshalb sollten Werbetreibende und Vermarkter bei der Ermittlung, welche Kennzahl nun entscheidend ist, genau prüfen, ob die Erhebung des Wertes zur „Erhöhung der Markenbekanntheit“ tatsächlich lohnt. In Anbetracht der zusätzlich erheblich hohen Kosten ist dies fraglich.

Als die viertwichtigste Metrik wurde die „Kaufaktion“ ausgewählt. Dieser Wert wird normalerweise verwendet, um die direkte Antwort eines Users auf die Kampagne zu messen. Dies zeigt jedoch, dass viele Werbetreibende und Vermarkter ein Online-Video als Medium für die Erzielung einer direkten Reaktion betrachten und nicht als ein Branding Instrument, wie dies zum Beispiel bei einem TV-Spot der Fall ist. Eine Completion Rate könnte zudem für die Messung von Online-Videos in Betracht gezogen werden, da viele Nutzer das Video nicht aktiv beenden, solange sie noch auf der Seite sind, obwohl sie das Video längst nicht mehr betrachten. Dennoch kann die  Completion Rate nicht als Zeichen gewertet werden, dass der User das gesamte Video betrachtet. Die Dwell Rate und die Dwell Time  liefern hierfür bessere Werte.

„Die Auswirkungen auf das Suchverhalten” ist eines der interessantesten Kennzahlen, die ebenfalls in der Umfrage auf der Liste steht. Es zeigt Werbetreibenden, ob Benutzer die Nachricht aus dem Video aufnehmen und mit welchen Keywords sie später suchen. Während es einige Arbeit erfordert, um Erkenntnisse aus der Verbindung von  „Search“ und dem Inhalt einer Anzeige zu erhalten, zählt diese Betrachtung zu einer der mächtigsten Metriken für das Branding.

Und zu guter Letzt stellt die Zahl, wie oft ein Online Video von einem User weitergeleitet wurde, eine aussagekräftige Metrik dar. Denn sie zeigt den viralen Effekt eines Video Ads. Jedoch leitet nur eine Minderheit Videos Ads an Freunde weiter und deshalb kann diese Metrik nur als Ergänzung zu anderen Kennzahlen gesehen werden, jedoch nicht als deren Ersatz.

Ariel Geifman

Principal Analyst, MediaMind Research
Aus dem Englischen übersetzt von MediaMind Deutschland (Originaltext)

 

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Flash vs. HTML5 – Dilemma für die Werbeindustrie? Teil 1

Flash vs. HTML5

Flash vs. HTML5

Am 28. Mai kommt das iPad endlich auch in Deutschland auf den Markt und das ist für uns Grund genug, das Thema Flash vs. HTML5 intensiver zu beleuchten. In einem zweiteiligen Blogartikel wollen wir uns dem Thema nähern.

Die Ausgangssituation:

Flash-Inhalte können nicht auf mobilen Apple-Geräten angesehen werden und das ist ein Dilemma für die Werbeindustrie weltweit. Apple will auf den eigenen Geräten im Gegensatz zum Konkurrenten Google Android keine Flash-Inhalte, sondern treibt HTML5 als offenen Standard voran. Die meisten Rich-Media-Werbemittel werden derzeit mit Flash erstellt – aber Apples CEO Steve Jobs hat sich mit einem offenen Brief an Adobe  sehr klar ausgedrückt: Flash sei proprietär, es gäbe genügend Alternativen und sowohl Sicherheit als auch Nutzerfreundlichkeit der Apple-Geräte wären bedroht. Jobs verweist auf HTML5 und den Videocodec H.264, der ressourcenschonender wäre und von den populärsten Plattformen seit geraumer Zeit bereit gestellt würde.

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